Fingerabdruck



Charakteristisches Merkmal zur Identifikation

Der Fingerabdruck eines Menschen ist ein sicheres, charakteristisches Merkmal zur Identifikation eines lebenden Individuums.

Der genetische Fingerabdruck ist einzigartig

Jeder Mensch hat einen einzigartigen, genetischen Fingerabdruck, der keiner anderen Person zugeordnet werden kann. In der Strafverfolgung ist der Fingerabdruck ein sehr wichtiges Merkmal, wenn es darum geht den Täter einer Straftat zu ermitteln. Finden sich an einem Tatort oder einem Opfer Fingerabdrücke, kann darüber die DNA des Täters bestimmt werden. Ist diese DNA bekannt, ist die Chance deutlich höher, dass der betreffende Täter gefasst werden kann. Viele, bereits straffällige Menschen mussten schon einmal Fingerabdrücke bei der Polizei hinterlegen.

Die Abnahme von Fingerabdrücken

Niemand darf die Fingerabdrücke einer anderen Person gegen deren Willen speichern, einzige Ausnahme stellt ein richterlicher Beschluss dar. Im Rahmen von polizeilichen oder staatsanwaltlichen Ermittlungen kann es notwendig sein, die Fingerabdrücke verschiedener Personen zu überprüfen, um das Täterfeld einzuschränken. Auch wenn der Verdacht besteht, dass eine Person in Zukunft eine Straftat begehen wird, darf der Richter die Abnahme von Fingerabdrücken anordnen.

Überprüfung von Tatorten

Wurden die genetischen Fingerabdrücke einer Person ermittelt, wird ein Labor daraus die DNA-Spuren filtern und dem Bundeskriminalamt zur Verfügung stellen. Durch Eingabe dieser Daten in einen zentralen Fahndungscomputer ist es möglich, die DNA-Spuren vergangenen Tatorten zuzuordnen. In der Polizeigeschichte kam es häufiger vor, dass im Rahmen einer aktuellen Ermittlung herausgefunden wurde, dass der Täter auch für frühere Straftaten verantwortlich war.